Infrarot-Wärmestrahler zur Unterstützung verschiedener Therapien

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Durch Infrarot-Wärmestrahler wird die Temperatur des bestrahlten Gewebes erhöht, so dass sich die Gefäße erweitern – die Durchblutung des betreffenden Körperteils wird verbessert. Zwar dringt das Licht nicht besonders tief ins Gewebe ein, die Wärme wird jedoch ins Bindegewebe und in die Gelenke weitergeleitet. Der Therapie-Effekt wird also in erster Linie durch die Wärme des Infrarotlichts erzielt und kann positive Auswirkungen bei Verspannungen der Muskulatur und Rheuma-Erkrankungen, aber auch bei einer Mittelohrentzündung haben. Da das Rotlicht eine wohltuende Wirkung hat, eignet es sich gut zur heimischen Ergänzung einer ärztlichen Behandlung. Eine Eigentherapie ohne vorherige Konsultation eines Arztes ist vor allem bei entzündlichen Krankheiten unbedingt zu vermeiden – Infrarotstrahlung kann zwar unter Umständen Symptome lindern, jedoch nicht die notwendigen Medikamente ersetzen. Vor allem eine unbehandelte Mittelohrentzündung kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

Für die Herstellung von Infrarot-Lampen kommen in der Regel spezielle Glühbirnen zum Einsatz, die durch ihre besondere Bauweise einen erhöhten Anteil an wärmendem Infrarot-Licht abstrahlen. Bei der Therapie ist darauf zu achten, den Strahler nicht zu dicht vor der betroffenen Körperpartie zu platzieren, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Während der Rotlicht-Therapie müssen die Augen unbedingt geschlossen bleiben. Da das Infrarot-Licht tiefer in das Gewebe eindringt als die menschlichen Augenlider dick sind, sollte bei der Bestrahlung des Gesichts zusätzlich eine Schutzbrille getragen werden, um Augenschäden zu verhindern. Kinder sollten während der Sitzungen nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

© Jürgen Fälchle – Fotolia.com

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